
Die Macher
Hermann Pölking, seit 1983 Hermann Pölking-Eiken, geboren 1954 in Bremen und aufgewachsen in Vechta, lebt heute Bremen und Berlin. Ab 1974 Studium der Publizistik in Berlin (West) und dort bis 1979 Tätigkeit im politischen Volkstheater. Ab 1979 Gesellschafter und Mitarbeiter bei „Elefanten Press“ (Galerie und Verlag); seit 1983 Herausgeber und Autor von Büchern zur Geschichte des 20. Jahrhunderts, zur Technikgeschichte und Alltagskultur. 1985 Übersiedlung nach Bremen.
Ab 1991 auch in der Filmproduktion tätig. 2005 Start des Projektes „Die Deutschen 1815 bis heute“, das in zwölf Filmfolgen und vier illustrierten Büchern die deutsche Geschichte vom Kaiserreich bis zur Gegenwart auf 2.500 Seiten, vor allem aber aus historischen Filmquellen und Fotografien in 18 Stunden erzählt.Gemeinsam mit Stefan Aust Fernsehfassungen für Spiegel TV für private Fernsehsender. Seit 2011 geschäftsführender Gesellschafter der „Helden der Geschichte GmbH“ (heute: Neue Lloyd Filmdistribution mit Sitz in Bremen und Hannover). Sie hat sich zur Aufgabe gemacht, Geschichte multimedial erlebbar zu machen. 2017 brachte er als Autor, Regisseur und Co-Produzent die 7,5 Stunden Dokumentation „Wer war Hitler“ (The Hitler Chronicles) in die Kinos, die mittlerweile u.a. in einer elfstündigen Serie in 13 Teilen weltweit in 18 Länder verkauft wurde.
Hermann Pölking arbeitet neben seiner Tätigkeit als Autor und Dokumentarfilmregisseur als Produzent, Archive Producer und mit seiner Firma in der Filmrestaurierung und als Verleiher. Im Mai 2025 kam sein Film „Ostpreußen – Entschwundene Welt“ in die Kinos, der in diesem Jahr der dritterfolgreichste Dokumentarfilm im deutschen Kino war.

Martin Sündermann, geboren 1978 in Oldenburg, wächst in einem maritim geprägten Umfeld auf. Sein Vater fährt als Kapitän zur See, seine Mutter arbeitet als Krankenschwester. Zur Konfirmation bekommt er seine erste Kamera – dieser Moment setzt den Grundstein für seine Leidenschaft für das bewegte Bild. Er macht sein Abitur in Oldenburg, leistet Wehrdienst und absolviert anschließend eine Ausbildung zum Mediengestalter Bild und Ton. Seitdem arbeitet er als freier Kameramann und Cutter und verantwortet zahlreiche Dokumentationen und Reportagen, bei denen er Bildgestaltung und Montage prägt. Ab 2006 Zusammenarbeit mit Hermann Pölking, unter anderem beim 18-Stunden-Projekt „Die Deutschen 1815 bis heute“. In seiner Arbeit fokussiert er sich auf Themen aus Geschichte und maritimer Welt, die er visuell präzise und zugleich nah an den Menschen erzählt. Im Herbst 2025 Schnitt von „Calmayers Dilemma“ (Autor und Regisseur Hajo Schomerus) für ARD History. Für das Projekt „Feindflug und Feuersturm“ ist er als Autor und Regisseur tätig, verantwortet aber auch die Montage. Martin Sündermann lebt und arbeitet in Bremen.


